

                  Anleitung zur Installation von UKA_PPP
                       in der RFC/PPP-Box von XP2

                    - Zweite, berarbeitete Fassung -


                Autor: Robert Bck (robo@munich.netsurf.de)


   Da sich die Anfragen huften, wie man denn UKA_PPP in die RFC/PPP-Box von
   XP2 einbinden kann, um somit die alte "ZConnect-Krcke" loszuwerden, habe
   ich mich heute hingesetzt und UKA_PPP so hingebogen, da es in der PPP-
   Box von XP2 luft. Es musste nur ein Script umgebaut werden und natrlich
   musste auch diese neue Installationsanleitung her. :-)

   !!! Bitte diese Anleitung erst komplett durchlesen, bevor mit der
   !!! Installation begonnen wird, denn diese Anleitung bezieht sich sowohl
   !!! auf eine Neuinstallation von UKA_PPP als auch auf die Anpassung einer
   !!! vorhandenen Installation von UKA_PPP.

   Nun kann man UKA_PPP also sauber in XP2 einbinden, somit steht unter XP2
   auch ein echter DOS-Client fr Mail und News zur Verfgung. Einziger Nach-
   teil: Die Konfiguration von Zugang und Servern mu weiterhin in UKA_PPP
   erfolgen. Die Vorteile berwiegen jedoch und liegen klar auf der Hand:

    - Cancel/Supersedes steht zur Verfgung.

    - Nachrichten, die nicht versandt werden konnten, bleiben innerhalb XP
      auf unversandt stehen! Man braucht sich nicht mehr um liegengebliebene
      Spoolfiles kmmern.

    - Eigene Artikel und auch Mails (bei Mailinglisten) knnen durch ihre
      Rcklufer ersetzt werden! Und das ohne Filter, ohne Makros und ohne
      Hacks! Einfach nur einschalten. :-) (mind. XP2-Beta 16 erforderlich)

    - Filter knnen ganz normal in XP eingetragen werden und mssen nicht
      mehr in Batchfiles oder Scripts ausgelagert werden.

    - Die Einbindung von UKA_PPP in XP wird insgesamt einfacher.


   Nun kann es also losgehen. Da man vorsichtshalber ein Backup vor solchen
   Aktionen anlegen sollte, brauche ich doch hoffentlich nicht zu erwhnen.

   Ist UKA_PPP noch nicht auf dem Rechner installiert, besorgt man sich
   zuerst dieses Paket, z. B. hier:

      http://mvmpc9.ciw.uni-karlsruhe.de/public/uka_ppp/uka17x2.exe

   Anschlieend legt man, am besten im XP-Verzeichnis, ein neues Unter-
   verzeichnis fr UKA_PPP an, kopiert UKA17X2.EXE dorthin und startet es.
   Es entpackt sich selbst und startet die Konfiguration. Nun konfiguriert
   man die erforderlichen Parameter. Hilfe hierzu findet man in der Doku-
   mentation von UKA_PPP.

   Im Folgenden wird davon ausgegangen, da XP in C:\XP\ und UKA_PPP in
   C:\XP\UKA_PPP\ installiert ist.

   XP und UKA_PPP _mssen_ auf dem selben Laufwerk installiert sein! Ist das
   nicht der Fall, funktionieren die MOVE-Befehle im Skript xp2news nicht,
   da der MOVE-Befehl keine Laufwerksangaben zult!

   Nun wird XP gestartet. Man legt mit Edit/Boxen/Neu eine neue Serverbox an,
   Netztyp RFC/PPP. Ist UKA_PPP bereits installiert, wird mit Edit/Boxen/
   Netztyp der Netztyp der UKA_PPP-Box auf RFC/PPP gendert, dazu drfen
   keine unversandten Nachrichten in dieser Box vorhanden sein. Anschlieend
   werden die Einstellungen so vorgenommen, als wre die Box neu angelegt
   worden, beginnend bei Edit/Boxen/Edit/Namen. Hinzu kommt, da bei der
   nderung einer bestehenden UKA_PPP Installation unbedingt darauf zu achten
   ist, da alle Eintrge in den Sysopmode-Einstellungen zu lschen sind!

       neue Box anlegen (Typ: RFC/PPP) Ŀ
                                                     
        Boxname     NetSurf                          
                                                     
        Username    robo                             
                                                     
        Kommentar                                    
                                                     
        Realname    Robert Bck                      
                                                     
        Vertreter                                    
                                                     
        Domain      munich.netsurf                   
                                                     
        Top Level Domain   .de                       
                                                     
        FQDN        robo.munich.netsurf.de           
                                                     
         [ ]       Mailer-Daemon als Abs. verwenden  
                                                     
      

   Die E-Mail Adresse wird aus Username@Domain.TopLevelDomain gebildet.
   Ansonsten gibt die F1-Taste immer eine Hilfe zum jeweiligen Feld her.

   Unter Edit/Boxen/Edit/Namen kann man diese Einstellungen nochmal ansehen
   und ggf. ndern.

   Edit/Boxen/Edit/Zugang ist fr UKA_PPP ohne Bedeutung.

   Nun wird UKA_PPP als Client eingetragen, und zwar unter:
   Edit/Boxen/Edit/Clients:

       Clients-Einstellungen Ŀ
                                                     
        Anwahl                                      
        Abwahl                                      
        Mail        c:\xp\uka_ppp\x_script.exe xp2 
        News                                        
        UUZ-In                                      
        UUZ-Out                                     
        UUZ-Spool   C:\XP\SPOOL\                     
                                                     
      

   Da UKA_PPP die An- und Abwahl erledigt, mssen diese Felder frei bleiben.
   Weil Mail und News in einem Rutsch erledigt werden, kann der Aufruf fr
   UKA_PPP bei Mail oder News eingetragen werden. Der Eintrag lautet:

      c:\xp\uka_ppp\x_script.exe xp2news

   Das jeweils andere Feld bleibt leer.

   Hat man mehrere Konfigurationen, kann dahinter noch das entsprechende
   Konfigurationsfile angegeben werden:

      c:\xp\uka_ppp\x_script.exe xp2news netsurf.$cf

   Da UUZ automatisch aufgerufen wird, bleiben diese Felder ebenfalls leer.
   Mchte man UUZ-In jedoch mit dem Parameter -graberec aufrufen, um das
   Anlegen neuer Mail-Bretter in XP bei Mailinglisten und Blindkopien zu
   vermeiden, ist bei UUZ-In folgendes einzutragen:

      UUZ.EXE -uz -graberec $SCREENLINES $SPOOL $PUFFER

   UUZ-Spool bleibt auf der Default-Einstellung.

   Alle weiteren Einstellungen unter Edit/Boxen/Edit/... sind fr UKA_PPP
   ohne Bedeutung, weil die entsprechenden Parameter bei UKA_PPP konfigu-
   riert werden mssen.

   Einzig die Einstellung "Artikel durch Rcklufer ersetzen" unter Edit/
   Boxen/Edit/NNTP knnte fr manchen User interessant sein. Das funktio-
   niert auch mit UKA_PPP, wenn der FQDN richtig konfiguriert ist!

   Filter werden wie gewohnt bei Edit/Boxen/Edit/Diverses eingetragen.

   Nun mu noch das Script xp2news erstellt werden. Dazu habe ich das Script
   xpnews im UKA_PPP-Verzeichnis verwendet und entsprechend angepat. Es
   liegt dieser Installationsanleitung bei.

   Bitte dieses Script mit dem Namen xp2news (ohne Erweiterung) ins UKA_PPP-
   Verzeichnis kopieren, das gilt auch bei nderung einer bestehenden UKA_PPP
   Installation! Anschlieend mu in diesem Script evtl. noch der Pfad zu XP
   angepat werden (nach \xp\spool suchen und anpassen, es sind 5 Stellen).
   Auf keinen Fall einen Laufwerksbuchstaben im Pfad angeben, sonst funktio-
   niert der MOVE-Befehl nicht.

   Man knnte die Sache auch so bauen, da direkt das XP-Spoolverzeichnis
   verwendet wird, dann mssten aber mehrere Scripts angepat werden! Der
   Einfachheit halber habe ich mich deswegen fr diesen Weg entschieden, d.
   h. im Script xp2news werden die Spoolfiles zwischen dem XP-Spool-
   verzeichnis und dem UKA_PPP-Spoolverzeichnis hin- und hergeschoben.

   Nun sollte alles bereit sein fr den ersten Netcall. Obwohl ich die Sache
   selbst erfolgreich getestet habe, bernehme ich natrlich keine Gewhr
   fr die korrekte Funktion. Ferner bernehme ich keinerlei Haftung fr
   irgendwelche mglicherweise auftretenden Probleme.

   Viel Erfolg!

   Sollte jemand Verbesserungsvorschlge fr diese Anleitung oder fr das von
   mir genderte Script haben, habe ich jederzeit ein offenes Ohr. Vielen
   Dank an Frank Prfer fr seinen Vorschalg, auch auf bestehende UKA_PPP-
   Installationen einzugehen.


                                                 im Oktober 2000
                                                 Robert Bck

