
DiskMaster Version 5.0
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das etwas andere HighSpeed Kopier- und Formatierprogramm


(c) 1993..97 Peter Engels
Fuchskaule 3
D-53343 Wachtberg
e-mail : uzs0ad@ibm.rhrz.uni-bonn.de


DISKMASTER VERSION 5.0
 
 WAS IST DISKMASTER?
 
 HARDWARE - VORAUSSETZUNGEN
 
 SOFTWARE - VORAUSSETZUNGEN
 
 INSTALLATION VON DISKMASTER
 
 DIE FHIGKEITEN VON DM IM EINZELNEN
 
 DIE BEDIENUNG VON DM
   1) DAS KOPIEREN VON DISKETTEN
   2) MEHRFACHKOPIEN
   3) FORMATIEREN
   4) DAS VERGLEICHEN VON DISKETTEN
 
 DIE DETAILS DER BEDIENUNG VON DM
   DIE KOMMANDOZEILEN-PARAMETER
   BEDIENUNG BER DAS CONTROL-PANEL
 
 DM UND OS/2
 
 BESONDERE EIGENSCHAFTEN DES PROGRAMMS
   1) DER BOOT-LOADER
   2) ANALYSE DER FILE-ALLOCATION-TABLE (FAT)
   3) TIME-STAMP IM BOOTSEKTOR
   4) FORMATIEREN FEHLERHAFTER DISKETTEN
   5) IMAGE-DATEIEN
   6) PACKEN DER IMAGE-DATEIEN
   7) DER ENTWURF EIGENER DLL'S
   8) DAS REDIRECTION SYSTEM
   9) DIE UMGEBUNGSVARIABLE DMOPTIONS
   10) FARBEINSTELLUNGEN
 
 TIPS UND HILFEN
 
 BEKANNTE FEHLER
 
 ENTWICKLUNGSWERKZEUGE
 
 PROGRAMM-PAKET
 
 SONSTIGES
 
 


Was ist DiskMaster?
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DiskMaster   (DM)   ist   ein   extrem   schnelles   Kopier-   und
Formatierprogramm  fr  Disketten mit erstaunlichen  Eigenschaften
und  gehrt  ganz sicher zu den Spitzenprogrammen seiner  Art.  Ab
Version 5.0 ist DM Freeware.

DM  ermglicht  das  Kopieren,  Formatieren  und  Vergleichen  von
Disketten  in  allen  denkbaren Formaten auf einem  PC-kompatiblem
Rechner. Insbesondere ist es auch mglich, Disketten mit bis zu 18
Sektoren zwischen beiden Laufwerkstypen zu kopieren. Dadurch  wird
es  mglich,  eine 3" 1,44MB HD-Diskette auf eine 5" HD-Diskette
1:1 zu kopieren.

Es  war mein Hauptanliegen, die Bedienung des Programms so einfach
wie  mglich zu gestalten, ohne die Sicherheit der Daten  auf  den
Disketten  zu gefhrden. In letzter Konsequenz bedeutet  das,  da
eine  Bedienung des Programms vollstndig berflssig sein sollte.
Man  startet  DM  mit den entsprechenden Kommandozeilen-Parametern
und alles andere wird automatisch erledigt.


Hardware - Voraussetzungen
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Da  das Programm im Protected Mode arbeitet, verlangt "DiskMaster"
mindestens  einen 286er-Prozessor und ist damit auf einem  Rechner
der  XT-Klasse grundstzlich nicht lauffhig. Darber  hinaus  mu
Ihr  Rechner mit mindestens 384kB Extended Memory (empfohlen : ca.
1,5MB  freier Speicher) ausgestattet sein und ber eine Festplatte
verfgen.  Die  installierten Laufwerke mssen AT-Laufwerke  sein,
die  in der Lage sind, einen Diskettenwechsel zu erkennen. Darber
hinaus ist eine Maus empfehlenswert.

DM  luft  nicht auf Maschinen mit Microchannel-Bus,  insbesondere
nicht auf den IBM PS/2 Modellen, da der Disketten-Controller  hier
anders angesprochen werden mu.

Die  Art und Weise, wie Ihr Rechner das Extended Memory verwaltet,
ist   dabei   unerheblich,   denn  der   verwendete   DOS-Extender
untersttzt  XMS,  VCPI,  VCPI/XMS, DPMI und  nimmt  notfalls  die
Verwaltung des Extended Memory auch in die eigene Hand.



Software - Voraussetzungen
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Sie  bentigten  mindestens eine DOS-Version  ab  3.00.  DM  luft
sicher nicht im DOS-Fenster von OS2 Version 1.x, sollte aber unter
OS2 Version 2.x lauffhig sein (konnte nicht getestet werden).  DM
luft  sowohl unter OS/2 Ver. 3.0/4.0 Warp, als auch unter Windows
3.xx.

Wenn  Sie  auf  Ihrem 386er eines der MS-DOS Programme  EMM386.SYS
oder  EMM386.EXE installiert haben, so drfen Sie das  /NOEMS-Flag
in  der  Kommandozeile  NICHT  setzen,  da  andernfalls  die  EMS-
Untersttzung deaktiviert wird, und daher das VCPI-API nicht  mehr
benutzt werden kann. DM startet in diesem Fall nicht. Um die  EMS-
Gre  zu  minimieren, sollten Sie in der CONFIG.SYS etwa folgende
Zeile eintragen :

          device=emm386.exe RAM FRAME=NONE MIN=0



Installation von DiskMaster
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Falls  Sie DM aus einer Mailbox geladen haben, so handelt es  sich
um   ein   normales   Archiv,  das  Sie  mit  dem   entsprechenden
Packprogramm selbst entpacken mssen. Ich lege die neueste Version
als  ZIP-Archiv  ab,  manche SysOp's kopieren  allerdings  in  ein
einheitliches Format um.

Nach  dem Entpacken finden Sie alle Dateien, die zum Programmpaket
DM   gehren,   in  dem  von  Ihnen  gewhlten  Verzeichnis.   Die
eigentlichen Programmdateien lauten :

- DM.EXE       der DiskMaster (286 und hher)
- DM_COMP.DLL  Kompression, DLL (DOS & OS/2)
- DM_USER.DLL  Demo fr eine User-DLL (DOS & OS/2)
- DM_BIOS.SYS  ein  Treiber  -  Programm zum  Schreiben/Lesen  der
               verschiedenen Sonderformate (nur DOS)
- DM_BIOS.COM  das Treiber-Programm als COM-Datei (nur DOS)


Die  DLL's  (Dynamic  Link  Libraries) mssen  nur  dann  auf  der
Festplatte    vorhanden    sein,    wenn    Sie    die     interne
Komprimierungsroutine von DM benutzen wollen. Ansonsten knnen Sie
sie  bedenkenlos  lschen und gegebenenfalls  spter  nachtrglich
installieren.

Das  kleine  Treiberprogramm DM_BIOS.SYS stammt  aus  der  Public-
Domain,   wurde   leicht   modifiziert  und   als   Device-Treiber
umgeschrieben. Es gehrt in der neuen Fassung damit wieder in  die
Public-Domain. Sie bentigen diesen Treiber nur dann, wenn Sie  in
Ihren Laufwerken Sonderformate, z.B. 640/720kB DD-Disketten, lesen
oder  schreiben  wollen.  In  diesem  Fall  installieren  Sie  das
Programm in der CONFIG.SYS durch die Eintragung

DEVICE=C:\DOS\DM_BIOS.SYS oder DEVICEHIGH=C:\DOS\DM_BIOS.SYS o..

falls  Sie DM_BIOS.SYS in das Verzeichnis \DOS\ auf der Festplatte
C:  kopiert haben. Der Treiber bentigt nur etwa 200 Byte Speicher
und    arbeitet    vollkommen    im    Hintergrund,    ohne    die
Funktionsfhigkeit    anderer   Programme   zu    beeintrchtigen.
Insbesondere  knnen  Sie  nach wie vor Disketten  mit  FORMAT.COM
formatieren, allerdings nur in den von DOS akzeptierten  Formaten.
Sie sollten den Treiber unbedingt vor Ihrem Platten-Cache Programm
installieren,   damit  der  Cache  die  neuen  Fhigkeiten   ihrer
Laufwerke  ebenfalls untersttzt, vor allem dann, wenn  der  Cache
auch Diskettenlaufwerke puffert.

Das Programm DM_BIOS.COM installiert den gleichen Treiber resident
im  Speicher. Dieses Programm ermglicht es Ihnen auch auf solchen
Rechnern Sonderformate zu lesen bzw. zu schreiben, die den Treiber
noch nicht in der CONFIG.SYS eingebunden haben. Das Programm prft
nicht,   ob   es   bereits  installiert  ist   oder   nicht.   Vor
Mehrfachaufrufen mu daher gewarnt werden!

Sie  knnen  DM.EXE notfalls auch von einer Diskette aus  starten,
allerdings  darf dann das Laufwerk, von dem aus Sie  DM  gestartet
haben,  nicht das Laufwerk sein, auf dem Sie kopieren wollen.  Das
liegt darin begrndet, da DM beim Start nicht vollstndig in  den
Speicher  geladen  wird,  und  das  Programm  daher  zur  gesamten
Laufzeit im Laufwerk zur Verfgung stehen mu.


Die Fhigkeiten von DM im einzelnen
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DM  untersttzt neben den normalen DOS-Diskettenformaten auch alle
mglichen  frei definierbaren Formate. Dadurch ist es insbesondere
mglich  720kB/1,44MB 3" auf 720kB/1,44MB 5" zu kopieren.  Dabei
erkennt   DM   diese   Sonderformate  bei   einem   Kopier-   oder
Vergleichsauftrag  selbstndig, lediglich zum  Formatieren  mssen
die  Parameter  ber  die  Kommandozeile  oder  das  Control-Panel
angegeben werden.

DM  kopiert  und formatiert demnach auf beiden Laufwerkstypen  die
folgenden Formate :

5"   2 bis 82 Spuren; 1 oder 2 Kpfe und
      8 bis 10 Sektoren auf DD-Disketten
     12 bis 18 Sektoren auf HD-Disketten

3"   2 bis 82 Spuren; 1 oder 2 Kpfe und
      8 bis 10 Sektoren auf DD-Disketten
     12 bis 21 Sektoren auf HD-Disketten

Lediglich 18 Sektoren auf einer HD-Diskette in einem 5"  Laufwerk
knnen je nach Laufwerk etwas problematisch sein. Sollten Sie  mit
diesem  Format auf Ihrem Rechner Schwierigkeiten haben, so  knnen
Sie  versuchen,  die  auf 2 voreingestellte  GAP-Lnge  auf  1  zu
verkleinern,  indem  Sie  beim Start  von  DM  den  Parameter  /g1
angeben.  Dieser  Wert  wird dann auch automatisch  in  der  Datei
DM.CFG abgespeichert.

Bedauerlicherweise weigert sich aber das BIOS, diese Sonderformate
zu  akzeptieren.  Sie  bentigen  dazu  das  kleine  Hilfsprogramm
DM_BIOS.SYS,  das Sie in der CONFIG.SYS einbinden  sollten.  Haben
Sie es auf diese Weise einmal installiert, werden die zustzlichen
Formate  problemlos untersttzt, auch unter Windows  3.x.  (Neuere
BIOS-Versionen  kommen  auch ohne diesen Treiber  aus,  DM  selbst
braucht diesen Treiber nicht.)

DM kopiert selbstverstndlich alle Disketten in einem Rutsch, d.h.
zuerst  wird  die  Quelldiskette vollstndig eingelesen  und  erst
danach die Zieldiskette beschrieben.

Da DM im Protected-Mode arbeitet, hat DM uneingeschrnkten Zugriff
auf   vorhandenes  Extended-Memory.  Dabei  spielt  die  Art   der
Speicherverwaltung keine Rolle. Sie sollten daher ber  mindestens
1MB  freies  Extended  Memory verfgen. Reicht  der  Speicher  des
Rechners nicht aus, um die Daten der Quelldiskette aufzunehmen, so
lagert   DM   die   Daten  auf  die  Festplatte   aus,   was   die
Arbeitsgeschwindigkeit etwas reduziert. Ist auch hier  kein  Platz
mehr, so bricht DM mit einer Fehlermeldung ab.

DM  kann auch einen Abzug einer Diskette als Image-Datei auf  eine
Festplatte schreiben, und spter von dort wieder einlesen und  auf
eine  Diskette zurckschreiben. Sie knnen auerdem whlen, ob  DM
das  Image-File packen soll oder nicht. Darber hinaus werden  von
DM  auch  die  Archivierungs-Programme ARJ,  LHA  oder  PKZIP  zum
automatischen Packen bzw. Entpacken der Image-Dateien untersttzt.
Lesen Sie dazu den weiter unten stehenden Absatz.


Die Bedienung von DM
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1) Das Kopieren von Disketten
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a) Starten Sie DM, am besten ohne Disketten in den Laufwerken.
b) Legen  Sie  die erste zu kopierende Diskette in ein  beliebiges
   Laufwerk ein.
c) Nachdem  DM  die  Diskette  gelesen  hat,  entfernen  Sie   die
   Diskette  aus  dem  Laufwerk  und legen  die  zu  beschreibende
   Diskette  ein.  DM erkennt selbstndig, ob die Diskette  vorher
   formatiert werden mu und erledigt das notfalls gleich mit.
d) Wiederholen  Sie  die  Schritte b) und c)  so  oft  wie  ntig.
   Anschlieend verlassen Sie DM durch die Eingabe von ESCAPE.


2) Mehrfachkopien
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a) Starten Sie DM, am besten ohne Disketten in den Laufwerken.
b) Legen  Sie  die erste zu kopierende Diskette in ein  beliebiges
   Laufwerk   ein.  Aktivieren  Sie  whrend  des  Einlesens   den
   "Permanent Write Modus" durch Eingabe von P oder Anklicken  des
   entsprechenden Feldes im Control-Panel
c) Nachdem  DM  die  Diskette  gelesen  hat,  entfernen  Sie   die
   Diskette  aus  dem  Laufwerk  und legen  die  zu  beschreibende
   Diskette  ein.  DM erkennt selbstndig, ob die Diskette  vorher
   formatiert werden mu und erledigt das notfalls gleich mit.
d) Legen  Sie  nun  nacheinander die zu  beschreibenden  Disketten
   ein.  Whrend  des Schreibens der letzten Diskette deaktivieren
   Sie den "Permanent Write Modus".
e) Wiederholen  Sie  die  Schritte b) bis d)  so  oft  wie  ntig.
   Anschlieend verlassen Sie DM durch die Eingabe von ESCAPE.


3) Formatieren
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a) Starten   Sie  DM  mit  dem  Kommandozeilenparameter   F   (fr
   Formatieren)  oder  aktivieren Sie nach dem  Start  die  Format
   Option von DM.
b) Legen  Sie  die  zu  formatierende Diskette in  ein  beliebiges
   Laufwerk.  DM  bestimmt nun automatisch  den  Diskettentyp  und
   whlt das entsprechende Diskettenformat selbst aus.
c) Wiederholen Sie Schritt b) fr jede zu formatierende  Diskette.
   Anschlieend verlassen Sie DM durch die Eingabe von ESCAPE.


4) Das Vergleichen von Disketten
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a) Starten  Sie DM mit dem Kommandozeilenparameter C (fr Compare)
   oder  aktivieren  Sie  nach dem Start die  Compare  Option,  am
   besten ohne Disketten in den Laufwerken.
b) Legen   Sie  die  erste  Referenz-Diskette  in  ein  beliebiges
   Laufwerk ein.
c) Nachdem  DM  die  Diskette  gelesen  hat,  entfernen  Sie   die
   Diskette  aus  dem  Laufwerk  und legen  die  zu  vergleichende
   Diskette ein.
d) Wiederholen  Sie  die  Schritte b) und c)  so  oft  wie  ntig.
   Anschlieend verlassen Sie DM durch die Eingabe von ESCAPE.


Die Details der Bedienung von DM
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Bei  meiner  Arbeit mit DM lassen sich zwei Hauptanwendungsgebiete
unterscheiden :

1) ich mu einen Satz neuer Disketten formatieren
2) ich   mu   eine   Sicherheitskopie  von  einem   Programmpaket
   herstellen, das in der Regel aus mehreren Disketten besteht

DM  ist  so  konzipiert,  da  diese beiden  Aufgaben  vorbildlich
einfach  und sicher bearbeitet werden knnen : Sie teilen DM  ber
die  DOS - Kommandozeile lediglich durch wenige Parameter mit, was
genau  zu  tun ist. Ab dann beschrnkt sich Ihre Aufgabe  auf  das
Wechseln der Disketten. Einige Beispiele mgen das verdeutlichen :

1) DM f - formatiert auf Nennkapazitt der Diskette
2) DM f720 - formatiert 720kB Disketten
3) DM v - kopiert mit eingeschalteter Verify-Option
4) DM  - kopiert fortlaufend Disketten

Wie  Sie  sicher  bemerkt  haben, ist die konkrete  Auswahl  eines
Laufwerkes  weder  notwendig noch mglich  -  DM  sucht  sich  die
Laufwerke selbst aus!

DM  tastet dazu zyklisch in schnellem Wechsel die Laufwerke ab und
sucht  nach einer lesbaren Diskette. Findet DM keine Diskette,  so
ertnt ein kurzer Piepser, und Sie werden aufgefordert die SOURCE-
Disk einzulegen.

Nachdem DM nun eine lesbare Diskette erkannt hat, wird sie in  den
internen  Speicher eingelesen. Den Vorgang des Lesens  knnen  Sie
dabei  im Track-Status-Fenster genau beobachten. Lesefehler werden
durch   *  gekennzeichnet.  Wenn  Sie  die  Option  "FAT-Analysis"
eingeschaltet haben, wertet DM whrend des Einlesens die FAT (File-
Allocation-Table)  aus, und ermittelt wieviele Spuren  tatschlich
auf  der  Diskette mit Daten belegt sind, und liest dann auch  nur
diese  Spuren  ein. Ist "FAT-Analysis" deaktiviert,  so  wird  die
Diskette vollstndig eingelesen. Gleichzeitig erscheint im rechten
unteren Fenster ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Diskette
und  die Titelzeile des Fensters zeigt Ihnen den Volume-Namen  der
Diskette.  Dadurch  sind Sie jederzeit im Bilde,  welche  Diskette
gerade kopiert wird.

Ist der Lesevorgang beendet, tastet DM erneut die Laufwerke ab, um
die Zieldiskette zu erkennen.

Dabei  wird das Laufwerk, von dem gerade gelesen wurde ausgespart,
da  hier noch kein Diskettenwechsel erfolgt ist. Das Laufwerk wird
erst dann wieder in die Suche einbezogen, nachdem Sie die Diskette
entfernt   haben.  Dadurch  werden  die  Laufwerkskpfe  geschont.
Whrend  der  Abtastphase sind nur die Laufwerke  in  Betrieb,  in
denen   keine   Diskette   liegt!  Auerdem   wird   die   gesamte
Laufwerksmechanik nicht beansprucht! Dieses ungewhnliche Vorgehen
schadet  Ihren Laufwerken in keiner Weise, erspart Ihnen aber  die
zustzliche Bedienung des Programms!

Hat   DM  eine  Zieldiskette  gefunden,  versucht  DM  sofort  den
Bootsektor einzulesen. Tritt hierbei ein Fehler auf, z.B. weil die
Diskette noch nicht formatiert worden ist, oder unterscheidet sich
das  aktuelle  Format  dieser  Diskette  vom  Format  der  bereits
eingelesenen  Quelldiskette, so wird die Zieldiskette  automatisch
mit  dem Format der Quelldiskette neu formatiert, bevor eine  Spur
geschrieben wird.

Dabei  werden  nur solche Spuren nicht geschrieben,  die  auf  der
Quelldiskette  vollstndig  mit  dem  Byte  0F6H  gefllt   waren.
Ansonsten wird, bis auf den Bootsektor (s. dazu den Abschnitt ber
Besonderheiten),   eine  100%ige  1:1  Kopie   der   Quelldiskette
erstellt.

Nachdem  nun der Schreibvorgang ebenfalls beendet ist, werden  die
Laufwerke erneut abgetastet, um eine neue Quelldiskette zu  finden
und das Spielchen beginnt von vorne.

Drcken Sie die ESC-Taste oder beide Maustasten gleichzeitig, wann
immer Sie DM verlassen wollen.

Sie sehen :  es  ist im Normalfall keinerlei Eingabe ber Tastatur
             oder Maus erforderlich. Sie bedienen das Programm  im
             wesentlichen ber die Laufwerke!

Das  macht  die Bedienung nicht nur extrem einfach,  sondern  auch
extrem  sicher,  eine Fehlbedienung ist nahezu ausgeschlossen.  Es
ist  unmglich,  eine Quelldiskette zu berschreiben,  etwa  durch
Drcken  einer  falschen  Taste oder  dadurch,  da  Sie  vor  der
Schreibanweisung  vergessen  haben,  die  Laufwerke  zu  wechseln.
Selbst   wenn  Sie  mit  zwei  Laufwerken  arbeiten,  erkennt   DM
selbstndig, da die Quelldiskette noch gewechselt werden mu! Sie
mssen  also  schon  (un)absichtlich  die  falsche  Diskette   ins
Laufwerk schieben, aber dann ist es auch schon zu spt :

WARNUNG :  DM  gehrt  nicht zu der Kategorie von Programmen,  die
           erst noch einmal nachfragen, ob Sie denn auch das,  was
           Sie  gerade vorhaben, wirklich tun mchten.  Haben  Sie
           die  Formatieroption von DM gewhlt, so ist Spur 0  der
           eingelegten  Diskette in dem Moment  verloren,  in  dem
           Sie das Laufwerk schlieen!



Die Kommandozeilen-Parameter
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Parameter  Beispiel         Beschreibung
                            
ohne       DM               DM  kopiert  fortlaufend  Disketten.  Die
                            Laufwerksauswahl erfolgt  durch  Einlegen
                            der  Disketten. Findet DM keine Diskette,
                            so werden Sie aufgefordert, eine Diskette
                            in ein beliebiges Laufwerk einzulegen.
                            
/R         DM /R            gibt  DM  an, da die zu lesende Diskette
                            als Image auf der Festplatte vorliegt
                            
/W         DM /W            gibt  DM an, da die eingelesene Diskette
                            nicht  kopiert,  sondern  als  Image-File
                            gespeichert werden soll
                            
/?         DM /?            gibt einen Hilfsbildschirm aus
                            
/I         DM /I            nach  Setzen dieses Schalters erlaubt  DM
                            die  Auswahl der Startparameter ber  das
                            Control-Panel,  ohne  die  Laufwerke   zu
                            starten.  Die Eingabe wird durch  Drcken
                            der RETURN-Taste oder einem Klick mit der
                            linken Maus-Taste auf die Titelzeile  des
                            Control-Panels beendet und DM gestartet.
                            
/P         DM /P            gibt    an,    da   von   der   gleichen
                            Quelldiskette mehrere Kopien  angefertigt
                            werden    sollen.    (Gilt    auch    fr
                            Diskettenvergleiche)
                            
/F[nnn]    DM /F360         weist  DM  an,  Disketten  mit  360kB  zu
                            formatieren.   Fr   nnn    knnen    Sie
                            irgendeine Zahlenangabe zwischen 160  und
                            1720  eingeben. DM berechnet  daraus  die
                            notwendigen Werte fr Spuren und Sektoren
                            automatisch   so,  da  die   formatierte
                            Diskette    mindestens   die   angegebene
                            Kapazitt hat. Lassen Sie die Angabe  der
                            Kapazitt  weg, so werden  die  Disketten
                            auf  ihre jeweilige Nennkapazitt  (Auto-
                            Modus) formatiert. Wenn Sie als Parameter
                            anstelle  einer  Zahl  den  Buchstaben  B
                            eingeben,   so  wird  DM  lediglich   den
                            Bootsektor bereits formatierter Disketten
                            berschreiben. Der Inhalt  der  Disketten
                            bleibt davon unberhrt.
                            
/Tnn       DM /T82 /S9 /H2  kann  in Verbindung mit den Kommandos  /S
                            und  /H  als  Alternative zu  /F  benutzt
                            werden. nn gibt die Anzahl der Spuren an.
                            (2..82)
                            
/Snn       s.o.             nn  gibt die Anzahl der Sektoren pro Spur
                            an (5..21)
                            
/Hn        s.o.             n  gibt  die Anzahl der Kpfe bzw. Seiten
                            an (1 oder 2)
                            
/Q         DM /F1200 /Q     aktiviert die Quick-Format Option. Stimmt
                            das  bestehende Diskettenformat  mit  dem
                            gewhlten berein, so wird nur die  erste
                            Spur formatiert und neu geschrieben.
                            
/V         DM /F720 /V      aktiviert  die Verify Option whrend  des
                            Formatierens  oder  Kopierens.  Nur   mit
                            eingeschalteter Option knnen Sie  sicher
                            erkennen,   ob   die   zu   formatierende
                            Diskette  fehlerhaft ist oder  nicht.  Es
                            wird   allerdings   nur   versucht,   die
                            aktuelle  Spur  wieder  einzulesen.   Ein
                            Vergleich   der   Daten  auf   Byte-Ebene
                            erfolgt nicht.
                            
/U         DM /U            die   Zieldiskette   soll   whrend   des
                            Kopiervorgangs     bedingungslos      neu
                            formatiert werden.
                            
/M         DM /M            normalerweise    installiert    DM     im
                            Bootsektor der Zieldiskette einen eigenen
                            Bootlader   (s.  Besonderheiten).   Durch
                            Setzen  des Schalters m deaktivieren  Sie
                            diese  Option. Auerdem wird dadurch  die
                            FAT-Analyse    abgeschaltet,    so    da
                            Disketten   vollstndig  eingelesen   und
                            geschrieben werden.



Die    folgende   Schalter   bewirken   einen   Eintrag   in   der
Konfigurationsdatei DM.CFG und mssen daher nur ein  einziges  Mal
gesetzt werden.


/A        DM /F /A        dieser  Schalter  bewirkt,  da  unabhngig
                          von  der  Einstellung fr die Verify-Option
                          alle    formatierten   Spuren   verifiziert
                          werden.   Default-Einstellung  ist   `nicht
                          verifizieren'.  Sie knnen die  Einstellung
                          dieses Schalters auch zur Laufzeit noch  im
                          Control-Panel beeinflussen, allerdings  nur
                          mit  der Maus : Klicken Sie dazu auf das  F
                          in  `Verify  F/W' oder auf das  zugeordnete
                          Symbol   in  der  Anzeigeflche   fr   den
                          Schalter.
                          
/B        DM /F /B        DD     Disketten    werden    gem     der
                          Spezifikation  in  5" Laufwerken  nur  auf
                          360KB  formatiert. Daher ist das  auch  die
                          Default-Einstellung     des     Auto-Modus.
                          Mchten  Sie  stattdessen solche  Disketten
                          im  AutoModus  mit  720KB  formatieren,  so
                          geben Sie den Parameter B an.
                          
/Gnn      DM /G1          stellt  die GAP-Lnge fr das 5" 18-Sektor
                          Format   ein.  Erlaubt  sind   hier   Werte
                          zwischen  0  und 10, sinnvoll  aber  nur  1
                          oder  2.  Standardmig ist 2  eingestellt.
                          ndern Sie diesen Wert auf 1, falls es  auf
                          Ihrem  Rechner Schwierigkeiten  mit  diesem
                          Format gibt.
                          
/L        DM /L+          dieser  Schalter steuert das Blink-Bit  der
                          Videokarte  bei Programmende. DM  setzt  zu
                          Programmstart  das Blink-Bit zurck,  damit
                          auch  fr  die Hintergrundfarben das  volle
                          Farbspektrum zur Verfgung steht. Soll  vor
                          Beendigung  des  Programms  das   Bit   fr
                          andere Programme wieder gesetzt werden,  so
                          starten  Sie  DM mit der Option  L+.  Falls
                          das  Bit  nicht  gesetzt  werden  soll,  so
                          geben Sie L- ein.
                          
/N        DM /N           dieser  Schalter unterdrckt die Ermittlung
                          der         tatschlich         vorhandenen
                          Speicherresourcen     zu     Programmstart.
                          Dadurch  kann  die  Startphase  um   einige
                          Sekunden   verkrzt  werden,   insbesondere
                          dann,  wenn der Rechner ber 8MB oder  mehr
                          verfgt.
                          
/O        DM /O           dieser  Schalter bewirkt, da DM Ihnen  bei
                          Image-Files    die    Dateiergnzung    DMC
                          anstelle  von  DMI vorschlgt.  Lautet  die
                          Ergnzung  DMC, so versucht  DM  das  Image
                          zu komprimieren.
                          
/D        DM /D           dieser Schalter schaltet die Kontroll-  und
                          Warntne von DM aus.
                          
/Xdr      DM /Xe          weist  DM  an,  das Laufwerk E:  als  Swap-
                          Drive  zu benutzen. Normalerweise verwendet
                          DM  das  gerade  aktuelle  Default-Laufwerk
                          als  Swap-Drive,  also  in  der  Regel  die
                          Festplatte.  Sollte Ihr System jedoch  ber
                          eine  hinreichend groe Kapazitt an freiem
                          EMS-Speicher   verfgen,  der   nicht   als
                          Extended  Memory  genutzt werden  kann,  so
                          empfiehlt sich die Installation einer  RAM-
                          Disk   im   EMS,  die  DM  als   Swap-Drive
                          zugewiesen wird. Eine RAM-Disk im  Extended
                          Memory hat brigens keinen Sinn, da  DM  im
                          Protected   Mode   arbeitet,   und    daher
                          uneingeschrnkten   Zugriff    auf    diese
                          Speicherresourcen  hat!  Diese  Einstellung
                          wird in der Konfigurationsdatei DM.CFG  bei
                          Verlassen  des  Programms gespeichert.  Bei
                          einem  spteren Neustart wird  dieser  Wert
                          automatisch  von  dort wieder  eingetragen.
                          Mchten     Sie     wieder     auf      die
                          Standardeinstellung   zurckschalten,    so
                          starten  Sie das Programm mit dem Parameter
                          /x0.  Aus  Sicherheitsgrnden  sollten  Sie
                          diesen  Parameter  in jedem  Fall  auf  ein
                          Laufwerk   festlegen.   Sonst   knnte   es
                          passieren,     da     DM     eines     der
                          Diskettenlaufwerke  als Swap-Drive  benutzt
                          (was natrlich auch ginge).
                          
/Yn       DM /Y5          erlaubt   DM   im   Falle  eines   Schreib-
                          /Lesefehlers die n-malige Wiederholung  der
                          Operation  (standardmig  ist  die  Retry-
                          Rate auf 1 eingestellt)
                          
/Zn       DM /F /Z10      zur Erkennung des Diskettentyps versucht DM
                          im  AutoDetect-Modus  eine  beliebige  Spur
                          mit   der   Maximalzahl  an   Sektoren   zu
                          formatieren. Tritt hierbei ein Fehler  auf,
                          so  geht DM von einer einfachen DD-Diskette
                          aus.
                          Mit   diesem  Schalter  knnen  Sie   diese
                          Testspur  auswhlen (0 bis 81).  Je  weiter
                          innen  diese  Spur  liegt,  desto  sicherer
                          wird  die Erkennung, allerdings auf  Kosten
                          der   Erkennungszeit.  Voreingestellt   ist
                          Spur  0,  was  bei meinen Laufwerken  schon
                          sehr gute Resultate liefert.
                          
/%        DM /%           dieser    Schalter   schaltet   die    PS/2
                          Prfroutine   ab.   Durch   Setzen   dieses
                          Schalters   kann   DM  auch   auf   solchen
                          Maschinen  betrieben werden, die irrtmlich
                          als PS/2-Modell identifiziert wurden.
                          
/#        DM /#           dieser  Schalter bewirkt, da DM  die  beim
                          Start   noch  eingelegten  Disketten  nicht
                          bearbeitet.
                          
/!        DM /F360 /!     formatiert       die       Diskettenformate
                          320|360|640|720  mit nur einem  Sektor  pro
                          Cluster.  (normal sind zwei). Dadurch  kann
                          die  Diskette insbesondere bei  berwiegend
                          kleinen  Dateien besser ausgenutzt  werden.
                          Sie      handeln     sich     aber     u.U.
                          Inkompatibilitten  ein.  Ich  rate   daher
                          davon ab.


Die  Angabe  des  Slash  "/" ist optional.  Sie  knnen  ihn  ganz
weglassen  oder  stattdessen das von  UNIX  bekannte  Zeichen  "-"
benutzen.  Darber hinaus ist ein Colon ":" hinter jedem Parameter
erlaubt. Die folgenden Eingaben sind also gleichwertig :

DM t82 s15 h1 v und DM /t82 -s:15 /h:1 /v usw.

Alle  Parameter sind normalerweise Toggles, die umgesetzt  werden.
Zum  Beispiel sind im Normalfall die Piepser in DM aktiviert.  Der
Aufruf

     DM D      schaltet die Piepser aus, wohingegen
     DM D D    die Piepser wieder aktiviert.

Wenn  Sie  einen  der Parameter mit einem "+" oder  "-"  versehen,
werden  die  Parameter  absolut gesetzt.  Beachten  Sie,  da  die
Umgebungsvariable  DMOPTIONS vor den Aufrufparametern  ausgewertet
wird.



Bedienung ber das Control-Panel
--------------------------------
In  der  linken unteren Bildschirmhlfte finden Sie  das  Control-
Panel,   das  Ihnen  die  Kontrolle  ber  DM  auch  zur  Laufzeit
ermglicht. Die Steuerung des Panels kann dabei wahlweise mit  der
Maus  oder  ber  die  Tastatur erfolgen. Bei Bedienung  ber  die
Tastatur   drcken   Sie  bitte  das  fr  die  jeweilige   Option
hervorgehobene  Zeichen, bei Bedienung mit der  Maus  klicken  Sie
einfach  mit der linken Maustaste auf das entsprechende  Feld,  um
die jeweilige Option ein- oder auszuschalten. Im Einzelnen :

S      whlt als Source ein Image-File aus
       Die   Einstellung   "Image"   teilt   DM   mit,   da   die
       Quelldiskette als Datei auf der Festplatte vorliegt.  Statt
       der  Aufforderung, die Quelldiskette einzulegen,  erscheint
       stattdessen  ein  Fenster, in dem Sie  den  Dateinamen  der
       Image-Datei  eingeben mssen. DM prft  dabei  selbstndig,
       ob  die  Datei ein gltiges Image enthlt. Wenn Sie  Escape
       oder  als  ersten Buchstaben 'S' eintippen, so schaltet  DM
       die Image-Option wieder ab.
       Wenn    Sie    das   Quell-Laufwerk   bei   eingeschalteter
       Formatierungs-Option  umschalten, wird  die  Formatierungs-
       Option des Ziel-Laufwerks automatisch deaktiviert.

T      whlt als Target ein Image-File aus.
       Auch   hier  bedeutet  "Image",  da  Sie  nicht  auf  eine
       physikalische    Diskette   schreiben    wollen,    sondern
       stattdessen eine Image-Datei auf Ihrer Festplatte  erzeugen
       wollen.  Wenn  Sie  Escape oder als ersten  Buchstaben  'T'
       eintippen, so schaltet DM die Image-Option wieder ab.

F      ffnet  das  Format-Fenster, aus  dem  Sie  das  gewnschte
       Diskettenformat auswhlen knnen. Hier sind  nur  die  DOS-
       Standardformate aufgefhrt, die Sie mit Hilfe  der  Cursor-
       Tasten oder sofort mit der Maus erreichen knnen. Wenn  Sie
       ein  anderes Format wnschen, whlen Sie mit 'O' die Option
       "Other".  Es  erscheint ein zweites  Fenster  mit  weiteren
       Formaten.  Das  Feld "Other" erreichen Sie  nur  durch  die
       Eingabe  des Buchstabens "O" bzw. mit der Maus.  Alternativ
       knnen  Sie  das gewnschte Format auch durch  Eingabe  der
       unterlegten Ziffer auswhlen.

       Haben  Sie das Feld "Auto" aktiviert, so wird die  Diskette
       auf  ihre jeweilige Nennkapazitt formatiert. DD und  HD  -
       Disketten   werden   von  DM  erkannt  und   unterschieden!
       (Default)

       Einige  Formate sind auch ber die Funktionstasten  F1  bis
       F10 zu erreichen :

       F1 bis F4 : Standard          : 360/720/1200/1440
       F5 bis F8 : max. Sektoren     : 400/800/1440/1720
       F9                            : Bootsektor-Patch
       F10                      : Auto-Detect

B      ffnet   das   Format-Fenster  und  whlt  die  Einstellung
       'BootSec'   aus.  Mit  dieser  Option  wird   bei   bereits
       formatierten Disketten der Bootsektor durch den  DM-eigenen
       ersetzt,  so  da  Ihnen  auch  bei  diesen  Disketten  der
       Bootlader  zur  Verfgung steht. Der  Inhalt  der  Diskette
       bleibt  davon vollstndig unberhrt! Diese Option  ist  vor
       allem   dann   ntzlich,  wenn  die  Diskette   mit   einem
       Bootsektor-Virus infiziert ist.

O      ffnet   das   Format-Fenster  und  whlt  die  Einstellung
       'Other'  aus.  Es  erscheint  dann  im  Status-Fenster  ein
       weiteres  Men,  aus  dem Sie die gngigsten  Sonderformate
       auswhlen  knnen. Whlen Sie hierzu mit  den  Cursortasten
       das  gewnschte  Format aus, und drcken  Sie  anschlieend
       <ENTER>.  Alternativ kann die Auswahl  auch  mit  der  Maus
       vorgenommen   werden.  Die  ESC-Taste   bzw.   die   rechte
       Maustaste schlieen das Fenster.
       Beachten Sie unbedingt die Diskettenangaben. Diese  Angaben
       sind  so  zu  lesen,  da  der angegebene  Typ  eingehalten
       werden  mu, bis auf die Ausnahme, da Sie 5"  auch  durch
       3" ersetzen knnen.

U on   beim  Kopieren  wird die Zieldiskette  in  jedem  Fall  neu
       formatiert.  Dieser  Schalter hat einen  Knock-On-Effekt  :
       einmal gesetzt, ist er fr die gesamte Diskette wirksam.

V on   berprft  ob  die  Formatierung  oder  der  Schreibvorgang
       erfolgreich war.

M on   aktiviert die Modifikation des Bootsektors.

C on   ermglicht den Vergleich von Disketten.

P on   aktiviert  den  Permanent-Write  Modus.  In  diesem   Modus
       werden  von  einer  einmal  eingelesenen  Diskette  solange
       Kopien  angefertigt,  bis dieser Modus  wieder  deaktiviert
       wird.

Q on   aktiviert  den  Quick-Format Mode.  In  dieser  Betriebsart
       prft  DM  zunchst das Format der Diskette und  formatiert
       sie  nur dann neu, wenn sich das vorliegende Format von dem
       neuen unterscheidet, oder ein Lesefehler aufgetreten ist.

R      blendet das Men fr die dauerhaften Schalter ein

\      dient  mir zu Debug-Zwecken und erscheint nicht im Control-
       Panel.  Diese  Eingabe bricht bei einem  Kopierauftrag  den
       Lesevorgang  ab  und fllt die restlichen  Spuren  mit  dem
       Byte  0F6H  auf. Anschlieend wird aber trotzdem  auf  eine
       Zieldiskette kopiert. Vielleicht hat diese Option  ja  auch
       auer Debugging noch sinnvolle Anwendungen.

ESC    bricht   bei  laufenden  Diskettenoperationen  den   gerade
       laufenden  Auftrag vollstndig ab. Sonst wird das  Programm
       beendet.   Sie  knnen  alternativ  auch  beide  Maustasten
       gleichzeitig niederdrcken.

Die  Bedienung  des Panels ist immer mglich, also sowohl  whrend
der     Diskettenbearbeitung,    als    auch     whrend     eines
Diskettenwechsels.  Beachten Sie aber, da  DM  ein  Multitasking-
Programm  ist, und die Tastatur-Task unter Umstnden gerade  nicht
luft,    weil    andere   Programmteile   die    uneingeschrnkte
Aufmerksamkeit  der  CPU bentigen. Es kann daher  vor  allem  bei
laufenden  Diskettenoperationen zu kleinen  Verzgerungen  kommen,
bevor DM reagiert.

DM und OS/2
-----------

DM  luft nun auch in der DOS-Box von OS/2 Warp. Leider konnte ich
allerdings   in  bestimmten  Situationen  die  Performance   nicht
erhalten. DM luft unter OS/2 langsamer.

WICHTIG : OS/2 hlt DM zunchst fr ein OS/2 Programm. Beim  Start
von  DM erscheint dann der Notizblock "Einstellungen". Whlen  Sie
hier unter "Sitzung" die Einstellung "DOS Gesamtbildschirm".

Auerdem sollten Sie im Notizblock "Einstellungen" die XMS und EMS
Untersttzung von OS/2 deaktivieren, da DM ausschlielich das DPMI-
Interface  von  OS/2  nutzt. Falls Sie mit den anderen  Parametern
experimentieren  und  auf  diese Weise  die  Performance  steigern
knnen, sollten Sie mir eine Nachricht zukommen lassen.

Bitte  beachten  Sie  :  OS/2 ist nicht  in  der  Lage  auf  720kB
hochformatierte 5 1/4" DD-Disketten zu lesen. DM_BIOS  kann  unter
OS/2 _NICHT_ benutzt werden. Leider ist mir auch kein alternativer
OS/2 Treiber bekannt.

Unter  OS/2 werden bei Programmende die noch eingelegten Disketten
nicht  vom  System  erkannt. Sie mssen nach Beenden  von  DM  die
Disketten aus den Laufwerken entfernen und wieder einlegen.


Besondere Eigenschaften des Programms
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1) Der Boot-Loader
------------------
DM  ist  so  konfiguriert, da auf jeder angefertigten  Kopie  der
Bootsektor  durch  ein  kleines Programm ersetzt  wird,  das  dann
wirksam  wird,  wenn  Sie  beim Booten des  Rechners  eine  solche
Diskette  im  Bootlaufwerk eingelegt haben. Durch  diese  nderung
werden  diejenigen Informationen im Bootsektor, die  die  Diskette
selbst  betreffen,  zwar  nicht beeinflut,  allerdings  verlieren
bootfhige   Disketten  durch  diese  nderung   ihre   Fhigkeit,
selbststartend zu sein.

Dieser 'Bootloader' stammt in der Urfassung von Peter Siering  und
Andreas Stiller und ist in der Zeitschrift c't Heft 4, April  1992
aus  dem  Heise-Verlag unter der berschrift "Boot-Karussell"  auf
den  Seiten  202ff  abgedruckt. Das kleine Men bietet  Ihnen  die
folgenden Auswahlmglichkeiten :

F1     Reboot vom aktuellen Bootlaufwerk
F2     bootet von der Festplatte

Jede andere Taste setzt den Zeitschleifenzhler auf 0 zurck. Wird
keine Taste gedrckt, so versucht der Rechner nach ca. 10 Sekunden
von  der  Festplatte C: zu booten. Die noch verbleibende  Restzeit
wird  in  der  unteren  Zeile  in Sekunden  angezeigt.  Ist  keine
Festplatte  installiert,  so  wird  vom  aktuellen  Laufwerk   neu
gebootet.

Wenn  Sie DM mit den Parametern "DM /FB" starten, oder im Control-
Panel die Einstellung "Format = BootSec" whlen, so knnen Sie auf
beliebigen,   bereits   formatierten  Datendisketten   den   alten
Bootloader  durch den DM-eigenen berschreiben.  Die  Daten  ihrer
Diskette bleiben dabei in jedem Fall erhalten.

Wenn  Sie  bootbare Disketten kopieren oder eine wirklich  100%ige
1:1  Kopie  erstellen  wollen, mssen  Sie  diese  Option  mit  /m
ausdrcklich abschalten!



2) Analyse der File-Allocation-Table (FAT)
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Wenn  Sie  FAT-Analyse aktiviert haben, so liest DM  die  Diskette
nicht mehr unbedingt vollstndig ein, sondern ermittelt die Anzahl
der  tatschlich belegten Spuren anhand der Eintrge in  der  FAT.
Dadurch  knnen  nicht  vollstndig gefllte  Disketten  schneller
kopiert  werden. Nicht gelesene Spuren werden auch nicht  auf  die
Zieldiskette geschrieben, sollte es allerdings notwendig sein, die
Zieldiskette zu formatieren, so wird das vollstndig durchgefhrt!



3) Time-Stamp im Bootsektor
---------------------------
Ab  MS-DOS Version 4 wird von FORMAT.COM im Bootsektor in 4  Bytes
an  der  Position  27H-2AH eine zufllig ausgewhlte  Seriennummer
vermerkt.
DM  trgt an dieser Stelle bei jedem schreibenden Diskettenzugriff
das  aktuelle Datum und die Uhrzeit in einer verschlsselter  Form
ein,  wie sie auch von DOS fr Datums- und Zeitangaben bei Dateien
benutzt wird. Lesen Sie spter diese Disketten mit DM wieder  ein,
so  erscheinen im Hinweisfenster diese Informationen.  DOS  selbst
kann  allerdings diese Zeitangaben nicht interpretieren, und weist
sie daher als Seriennummer in hexadezimaler Form aus.



4) Formatieren fehlerhafter Disketten
-------------------------------------
Ab  der  Version  4.0a verfgt DM ber die Fhigkeit,  fehlerhafte
Disketten ohne Kapazittseinbuen erfolgreich zu formatieren.  Das
setzt allerdings voraus, da sich die Fehler auf der Diskette  auf
einen einzigen defekten Sektor pro Spur und Seite beschrnken.  DM
formatiert  in einem solchen Fall die Spur mit einem  zustzlichen
Sektor  und ordnet die Sektoren so an, da der berzhlige  Sektor
genau  an  der defekten Stelle zu liegen kommt. Daher funktioniert
dieses Verfahren nicht mit hochformatierten Disketten.

Eine derartig aufbereitete Spur wird im Track-Status Fenster durch
eine doppelte Schlangenlinie gekennzeichnet.

Konnte   DM  den  Diskettenfehler  nicht  beheben,  so  wird   der
fehlerhafte  Sektor in der FAT markiert, so da  er  bei  spteren
Schreib-  Lesezugriffen nicht mehr benutzt wird.  Dadurch  ist  es
mglich,  auch fehlerhafte Disketten zu benutzen, in  diesem  Fall
allerdings  nur  mit  entsprechend  reduzierter  Kapazitt.  Diese
Eintragung erfolgt aber erst nach einer vollstndigen Formatierung
der  gesamten Diskette. DM fhrt dann nochmals Spur 0 an,  um  die
FAT  zu aktualisieren. Wenn Sie den Vorgang also vorher abbrechen,
scheint die Diskette trotz Fehler vollstndig in Ordnung zu sein.

Beachten   Sie   :   fehlerhafte   Disketten   knnen   nur    bei
eingeschalteter Verify-Funktion erkannt werden!


5) Image-Dateien
----------------
DM verfgt auch ber die Fhigkeit, Image-Dateien von Disketten in
eine  Datei  auf die Festplatte zu schreiben und von  dort  wieder
einzulesen. Diese Mglichkeit ist vor allem dann interessant, wenn
komplette  Disketten  via  Modem  bertragen  werden  sollen  oder
mssen. Um die Gre der Datei klein zu halten, verwendet DM einen
einfachen RLE-Algorithmus zur Kompression der Daten.

DM  schlgt  Ihnen daraufhin einen Namen fr die jeweilige  Image-
Datei vor, der nach folgendem Schema aufgebaut ist :

          IMAGEnn.ext

Der  Dateiname "IMAGE" wird stets vorgegeben und um eine  laufende
Nummer  nn ergnzt, die fr Schreib- und Leseoperationen  getrennt
verwaltet wird. Die Dateiergnzung ext lautet normalerweise "DMI".
Ein mgliches Beispiel fr einen Dateinamen wre also :

          IMAGE4.DMI

Das  Verzeichnis,  in  dem  die  Datei  gespeichert  werden  soll,
ermittelt  DM aus den Eintrgen der Redirection-Datei DM.RED,  die
sich  im gleichen Verzeichnis wie DM befinden sollte. Einzelheiten
dazu finden Sie im Abschnitt "Das Redirection System"

Sie  knnen  den vorgeschlagenen Namen mit Hilfe des  integrierten
Zeileneditors  komfortabel editieren. Der Editor untersttzt  alle
Kommandos,  die  von den gngigen Editoren innerhalb  einer  Zeile
angeboten  werden und erlaubt horizontales Scrolling.  Also  keine
Sorge, wenn Ihr Dateiname nicht ins Fenster pat. Wenn Sie mit dem
Cursor  an den Rand des Fensters fahren, scrollt der Text  in  die
entsprechende  Richtung. Wenn Sie den Editiervorgang abgeschlossen
haben,  drcken  Sie  einfach  die  <ENTER>  Taste.  Die  aktuelle
Position  des Cursors ist dabei unerheblich, es wird  die  gesamte
Textzeile bernommen.

Sie  knnen zwar einen beliebigen Namen whlen, sollten allerdings
etwas  vorsichtig sein, da DM existierende Dateien ohne Vorwarnung
berschreibt.  Ich rate daher, sich an die Vorgaben,  insbesondere
die Ergnzung, zu halten.

Die  Optionen  des Control-Panels sind whrend des Eingabefensters
ber die Tastatur nicht erreichbar, sehr wohl aber mit der Maus.

HINWEIS :Sie knnen eine Image-Datei nicht formatieren.



6) Packen der Image-Dateien
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Der verwendete RLE-Algorithmus zur Datenkompression arbeitet nicht
sehr  effektiv, ist aber schnell. Wenn Sie die Datei  noch  weiter
komprimieren wollen, so sind aufwendigere Verfahren erforderlich.

DM  kann dazu entweder seine eigene Komprimierungsroutine nach dem
LZW-Verfahren oder aber jedes der gngigen Archivierungs-Programme
ARJ, LHA oder PKZIP benutzen, um die Image-Dateien automatisch  zu
packen oder zu entpacken, und damit Platz auf Ihrer Festplatte  zu
sparen.   ndern  Sie  dann  einfach  die  von  DM  vorgeschlagene
Dateiergnzung  'DMI  in  die zum Archivierungs-Programm  passende
Datei-Ergnzung :

          .DMC bei Verwendung der internen Routine
          .DMU bei Verwendung der User Routine
          .ARJ bei Verwendung von ARJ
          .LZH bei Verwendung von LHA
          .ZIP bei Verwendung von PKZIP

DM  schreibt  dann  trotzdem  zunchst eine  Image-Datei  gleichen
Namens,  aber mit der Ergnzung "DMI". Anschlieend zieht sich  DM
zurck, gibt fast den gesamten Hauptspeicher frei, und startet den
entsprechenden  Packer,  der dann aus  der  DMI-Datei  ein  Archiv
erzeugt.  Abschlieend  wird  die  DMI-Datei  gelscht   und   die
Kontrolle an DM zurckgegeben.

Soll  eine  gepackte Image-Datei eingelesen werden, so startet  DM
zunchst   das   Archivierungs-Programm,  um  die   DMI-Datei   zu
entpacken. Anschlieend liest DM die DMI-Datei ein, und lscht sie
dann.

Diese   Archivierungs-Programme  finden  Sie  ebenfalls   in   der
Shareware.

HINWEIS  :  Die  Erzeugung von Image-Dateien  ist  eigentlich  nur
sinnvoll, wenn ganze Disketten via Modem bertragen werden sollen.
Bei   fast   allen  Disketten,  bei  denen  ein  solches  Vorgehen
angebracht  erscheint,  sind  die auf der  Diskette  gespeicherten
Dateien  mit  irgendeinem Pack-Programm vorbehandelt. Die  interne
Routine  kann solche Disketten nicht komprimieren und bricht  nach
einer    gewissen   Zeit   den   Kompressionsvorgang   mit   einer
Fehlermeldung  ab. Wenn Sie stattdessen einen der externen  Packer
benutzen,  so  schaffen  sie zwar noch  knapp  2%  Reduktion,  der
Zeitaufwand  liegt  aber  auch  hier auerhalb  eines  akzeptablen
Rahmens.  Ich  rate  deshalb von einer  Komprimierung  der  Image-
Dateien im Normalfall ab. Lediglich dann, wenn die Diskette  viele
unkomprimierte Dateien enthlt, ist eine Komprimierung sinnvoll.


7) Der Entwurf eigener DLL's
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Die  Kompressionsroutine ist nicht in DM selbst verankert, sondern
ist  als  DLL  implementiert, die Sie  leicht  gegen  eine  andere
austauschen   knnen,   wenn  Sie  ber  einen   TopSpeed-Compiler
Ver.  3.10,  das TechKit und den Extender verfgen.  Auer  PASCAL
(wegen  der  unterschiedlichen Auffassung  von  Files  in  PASCAL)
sollten Sie jede TopSpeed-Sprache benutzen knnen.

Auerdem  knnen Sie eine zweite unabhngige DLL unter  dem  Namen
DM_USER   installieren.  Als  Beispiel  habe  ich  einen   simplen
Verschlsselungsalgorithmus implementiert,  der  nach  der  XOR  -
Methode  arbeitet. Der komplette Quellcode dieser  DLL  liegt  dem
Programmpaket als Beispiel bei.

Der Austausch der DLL's kann zweierlei Sinn haben :

1)  Sie  verfgen ber einen effektiveren Algorithmus (wre schn,
wenn Sie ihn mir zukommen lieen!)

2)  Sie  wollen die Daten nicht komprimieren, sondern  nach  einem
sicheren Verfahren verschlsseln.

Damit Sie die DLL's leicht ersetzen knnen, habe ich dem Paket die
notwendigen Hilfsdateien dazugepackt :

- DM_COMP.DEF : das DEFINITION File fr das Komprimierungs-Modul
- DM_USER.DEF : das DEFINITION File fr Ihre eigene DLL
- DM_USER.MOD : der Source Code der Beispiel DLL

Die hierin angegebenen Routinen mssen smtlich mit gleichem Namen
implementiert werden. Beachten Sie, da DM die Prozedur InitModule
mit  den  Parametern ALLOCATE und DEALLOCATE aufruft.  Sie  mssen
intern     unbedingt    diese    bergebenen    Prozeduren     zur
Speicheranforderung   benutzen!   Importieren   Sie    keinesfalls
ALLOCATE/DEALLOCATE aus dem Modul Storage - die Folge wre ein GP-
Fault.  Darber  hinaus  sollten keinerlei Module  der  Bibliothek
benutzt werden, die irgendeine Initialisierung erfordern! Wenn Ihr
Modul  selbst eine Initialisierung erfordert, so mu  sie  in  der
Prozedur  InitModule  bercksichtigt  werden  und  darf  nicht  im
Modulrumpf erfolgen.

- DM_COMP.PR; DM_USER.PR : die zugehrigen Project-Files

Whlen Sie System : AUTO und Target : DLL.

Fr  eine Protected-Mode-DLL das Speichermodell "extendmt" und JPI
calling convention whlen.

8) Das Redirection System
-------------------------
Alle   Pfade,  die  von  DM  bentigt  werden,  werden  ber   das
Redirection   System   ermittelt,   das   sich   die   notwendigen
Informationen  aus  der  Datei  "DM.RED"  holt,  die  im  gleichen
Verzeichnis  wie  DM.EXE  stehen  mu.  DM.RED  ist  eine  normale
Textdatei,  die  mit  jedem  Editor bearbeitet  werden  kann.  Die
beigelegte Beispieldatei hat folgenden Aufbau :

*.dmi = c:\upload; c:\download;
*.dmc = c:\upload; c:\download;
*.dmu = c:\upload; c:\download;
*.arj = c:\upload; c:\download;
*.zip = c:\upload; c:\download;
*.lzh = c:\upload; c:\download;
*.exe = c:\utility\packer;

Links  vom Gleichheitszeichen stehen Dateinamens-Muster,  fr  die
Sie  einen Pfad vorgeben wollen. Hier sind die Zeichen '?' und '*'
als  Wildcards  erlaubt. Rechts davon stehen die  Pfade,  die  vom
Redirection  System von links nach rechts untersucht werden.  Wenn
Sie  also  beispielsweise die Datei "IMAGE1.ZIP" laden wollen,  so
sucht  DM  bei der oben angegebenen Redirection Datei zunchst  im
Verzeichnis  "c:\upload". Ist die Datei hier nicht  vorhanden,  so
wird  im  Verzeichnis "c:\download" weitergesucht. Ist  die  Datei
auch  hier  nicht  zu  finden,  erhalten  Sie  eine  entsprechende
Fehlermeldung.

Wenn  Sie hingegen eine Datei speichern wollen, so wird immer  der
erste  Eintrag in der passenden Zeile gewhlt : alle  Imagedateien
werden also in "c:\upload" gespeichert.

Die  ersten vier Zeilen beziehen sich also in diesem Beispiel  auf
die  Imagedateien. Die letzte Zeile gibt DM an, wo die  Packer  zu
finden  sind.  Wenn  Sie z.B. ARJ und PKZIP  in  unterschiedlichen
Verzeichnissen  gespeichert  haben, so  knnen  Sie  hierfr  auch
getrennte Eintrge vorsehen, beispielsweise :

pkzip.exe = c:\utility\pkware;
pkunzip.exe = c:\utility\unpack;
arj.exe = c:\utility\arj;

brigens wird das gerade aktive Verzeichnis durch einen Punkt  '.'
reprsentiert.



9) Die Umgebungsvariable DMOPTIONS
----------------------------------
DM  untersttzt  die Umgebungsvariable DMOPTIONS.  Sie  knnen  in
dieser  Variable solche Kommandozeilenparameter ablegen,  die  Sie
immer  wieder bentigen. Diese Parameter werden beim Start von  DM
automatisch  an  die  manuell  eingegebenen  Parameter  angehngt.
Obwohl  Sie  hier alle Parameter eintragen knnen, sind eigentlich
nur die logischen Schalter von DM sinnvoll.

Beispiel  :  SET  DMOPTIONS=/m:- /d:- (deaktiviert  die  Modify  -
Option und schaltet den Piepser ab)

Wenn Sie bei diesem Beispiel DM mit DM /m starten, ist die Modify-
Option wieder aktiviert.

DMOPTIONS wird vor den Aufrufparametern ausgewertet.



10) Farbeinstellungen
---------------------
Die  Farbeinstellungen  von DM sind in  der  Grundeinstellung  auf
wenige  Farben  beschrnkt. Sie knnen aber die  Farben  fr  alle
Fenster  selbst  einstellen, Ihre Wahl wird in  der  Datei  DM.CFG
gespeichert  und  steht bei jedem spteren  Aufruf  von  DM  immer
wieder zur Verfgung. Die Vorgehensweise ist folgende :

1)  Drcken  Sie  zu  einem beliebigen Zeitpunkt die  Scroll-Lock-
    (Rollen)-Taste.  Daraufhin wird der Scheduler  gestoppt,  d.h.
    alle   Diskettenoperationen   werden   eingefroren,   und   es
    erscheint  in  der untersten Bildschirmzeile ein Hinweis,  wie
    die  Farbeinstellung vorzunehmen ist. Gleichzeitig blinkt  ein
    gewisser  Teil  des  gerade aktiven Fensters.  Die  blinkenden
    Zeichen   signalisieren  Ihnen  den  Bereich,   in   dem   die
    Farbnderung wirksam wird.
    Unter   OS2   kann   die  Diskettenoperation  nicht   beliebig
    eingefroren  werden, da sonst nur fehlerhaft  weitergearbeitet
    wird.  Daher kann das System in diesem Fall nicht  sofort  auf
    Ihre Anforderung reagieren.

2)  Whlen  Sie nun mit der TAB-Taste das Fenster aus, in dem  Sie
    die   Farben   ndern   mchten.  Sie  erkennen   das   gerade
    ausgewhlte Fenster an den blinkenden Zeichen.

3)  Whlen  Sie  mit den Tasten PageUp/PageDown(Bild  rauf/runter)
    den  Bereich  des  Fensters aus, fr den Sie  die  Farben  neu
    definieren wollen.

4)  Whlen Sie nun mit den Cursortasten die gewnschte Farbe  aus.
    Dabei  ndern  Sie mit links/rechts die Hintergrund-  und  mit
    rauf/runter die Vordergrundfarbe

5)  Wiederholen  Sie  die  Schritte 2) bis  4)  solange,  bis  die
    Einstellungen Ihren Wnschen entsprechen.

6)  Deaktivieren Sie den Farb-Modus durch Abschalten  des  Scroll-
    Lock Modus. Daraufhin wird der Scheduler wieder gestartet  und
    die   Diskettenoperationen  werden   genau   an   der   Stelle
    fortgefhrt, an der sie unterbrochen wurden.

Vor  allem im Status-Fenster sollten Sie ein wenig mit den  Farben
experimentieren,     da     hier    auch     die     verschiedenen
Zustandsinformationen  in  unterschiedlichen  Farben   dargestellt
werden  knnen.  Dabei  haben die folgende  Paare  allerdings  die
gleiche  Farbdarstellung  :  (Rdg/Cmp);  (Wri/###);  (done/empty);
(Fmt/Error).


Tips und Hilfen
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1)  Dieser  Hinweis ist mit der Version 4.00 eigentlich  veraltet,
    aber  trotzdem : Wenn Sie ein Plattencache-Programm verwenden,
    das  auch  die  Diskettenlaufwerke  untersttzt,  so  kann  es
    vorkommen,   da   DM   einen  Diskettenwechsel   nicht   mehr
    feststellen   kann.   Sollten  sich  in  diesem   Zusammenhang
    Schwierigkeiten  ergeben, dann sollten Sie das  Floppy-Caching
    deaktivieren.
    Das  Cache-Programm  "HyperDisk" von  HyperWare  verfgt  ber
    eine  dokumentierte Schnittstelle ber den Interrupt  2FH  und
    wird  von  DM untersttzt! Hier sind keine nderungen  an  der
    gewhlten Einstellung notwendig.

2)  Sollten  Sie  eine bereits installierte Version des  Programms
    auf  einen anderen Rechner bertragen wollen, so empfiehlt  es
    sich,    die   Datei   DM.CFG   zu   lschen,   um   so    die
    Farbeinstellungen   wieder  auf  die  voreingestellten   Werte
    zurckzusetzen.  Andernfalls knnte die  Einstellung  fr  die
    jeweilige Grafikkarte so ungnstig gewhlt sein, da  Sie  nur
    noch blinkende Zeichen auf dem Bildschirm sehen.

3)  Falls  auf Ihrer Festplatte bereits ein Programm mit dem Namen
    DM.COM   oder   DM.EXE  existiert,  knnen   Namenskollisionen
    entstehen.  Wenn  Sie  dann DM.EXE  in  z.B.  DMASTER.EXE  und
    DM.CFG   in  DMASTER.CFG  umbenennen,  sollten  die   Probleme
    beseitigt  sein,  es  sei denn DMASTER existiert  auch  schon.
    Wichtig  bei dieser Umbenennung ist einfach die Tatsache,  da
    der  Name  der  Konfigurationsdatei  im  Programm  nicht  fest
    verankert  ist, sondern erst zur Laufzeit aus  dem  Namen  des
    Programms gebildet wird.

4)  Wenn  Sie  DM auf einem 286er von Windows aus starten,  sollte
    der  Aufruf ber eine PIF-Datei erfolgen, da Windows sonst den
    XMS-Speicher  nicht  freigibt.  Dann  arbeitet  DM   auf   der
    Festplatte und wird dadurch langsamer.

5)  Wenn  DM  auf Ihrem 386/486er mit der Fehlermeldung  "Expanded
    memory  manager installed, Protected mode cannot  be  entered"
    den  Ladevorgang  abbricht,  so  sollten  Sie  entweder  einen
    anderen   UMB-Treiber  installieren,   oder   in   der   Datei
    CONFIG.SYS  das  NOEMS-Flag  fr  EMM386  entfernen  und   die
    Eintragung wie folgt ndern :

                   device=emm386.exe RAM FRAME=NONE MIN=0

    Aus  den gleichen Grnden ist es nicht mglich, DM aus Windows
    heraus   zu  starten,  falls  Windows  auf  einem   386er   im
    Standardmodus luft.

6)  Sollte   das   Programm   mit  der  Fehlermeldung   "Swapdrive
    exhausted"  abbrechen, so berprfen Sie die  Einstellung  des
    gewhlten  Swap-Drive  (Option /x). Sie  sollten  eines  Ihrer
    Festplattenlaufwerke  als Swap-Drive gewhlt  haben,  auf  dem
    mindestens noch 2MB freier Speicherplatz vorhanden ist.

7)  Sie  sollten nicht versuchen, DM mit einem EXE-File Packer  zu
    komprimieren,  da  diese Programme mit der Datei-Struktur  von
    DM  nichts anfangen knnen. Eine gepackte Version von  DM  ist
    nicht mehr lauffhig!

8)  Unter  Windows sollte DM nicht im Fenster laufen, da sich  der
    Windows-Scheduler  u.U.  nicht  mit  dem  Scheduler   von   DM
    vertrgt. Es kann zu Schutzverletzungen kommen.

9)  Falls  Sie  Schwierigkeiten haben,  eine  5"  auf  1440kB  zu
    formatieren,  so  sollten  Sie  die  Gap-Lnge  von  2  auf  1
    reduzieren, indem Sie DM mit dem Parameter g1 starten.

10) Falls es Schwierigkeiten mit gepackten Image-Dateien gibt,  so
    berzeugen  Sie  sich davon, da Sie den richtigen  Dateinamen
    und  vor  allem  die  richtige Dateiergnzung  gewhlt  haben!
    Auerdem sollten Sie die Pfadangaben in DM.RED kontrollieren.

11) Falls  DM nicht startet und Sie stattdessen blinkende  Zeichen
    auf  dem  Bildschirm  sehen, so haben Sie  wahrscheinlich  die
    Scroll-Lock  Taste  gedrckt  und  befinden  sich   daher   im
    Farbauswahl-Modus. Deaktivieren Sie den Scroll-Lock Modus.

12) Falls  DM  mit  dem Hinweis auf eine PS/2 Maschine  den  Start
    abbricht  und  Sie ganz sicher keine PS/2 Maschine  haben,  so
    starten Sie DM mit dem Schalter %-

13) Falls  DM  auf  Ihrem Rechner Schwierigkeiten hat,  eingelegte
    Disketten  zu  erkennen, so erhhen Sie  den  Wert  von  "disk
    recognition  time"  im  Untermen  "More..."  des  Control   -
    Panels.


Bekannte Fehler
---------------
Das Programm selbst enthlt keine mir bekannten echten Fehler.  Es
wurde  ausgiebig auf einem 66MHz 486er mit 8MB Ram  getestet.  Mir
sind lediglich die folgenden Probleme bekannt :

1)  Einige    Platten-Cache-Programme,   die   im   Protected-Mode
    arbeiten, knnen Probleme verursachen (z.B. VDISK.SYS).

2)  DM  luft nicht auf allen 286ern einwandfrei, vor allem ltere
    Gerte  knnen Probleme verursachen. So funktioniert z.B.  die
    Tastaturabfrage  auf einem KAYPRO 286er mit  Phnix  Bios  von
    1985/86  Version  3.07 nur unzuverlssig.  Das  Programm  lt
    sich aber problemlos ber die Maus bedienen.

3)  Wenn  Sie  versucht haben, eine 5" DD-Diskette auf  1.2MB  zu
    formatieren  und die Diskette vor Verlassen von DM  nicht  aus
    dem  Laufwerk entfernt haben, so kann es vorkommen,  da  sich
    die  LogIn  -  Routine  von  DM verhaspelt  und  das  Laufwerk
    stndig neu kalibriert wird. In diesem Fall entfernen Sie  die
    Diskette einfach aus dem Laufwerk.
    Auch  das  ist kein Fehler in DM, sondern von DOS (Ver.  6.22,
    andere  Versionen  habe  ich nicht ausprobiert).  Das  gleiche
    Verhalten  zeigt  sich nmlich auch dann, wenn  Sie  versuchen
    die Diskette auf DOS-Ebene anzumelden.

4)  Einige  DPMI-Server  machen  rger.  Problematisch  wird   die
    Geschichte  immer  dann,  wenn der  Server  nicht  vollstndig
    resident  geladen ist und erst auf Anforderung  eines  Clients
    die  emtsprechenden Teile nachldt. Da der  TopSpeed  Extender
    beim  Start eines externen Programms (im Falle von  DM  kommen
    hier  nur  externe  Packer  in  Frage)  DM  bis  auf  ca.  2kB
    vollstndig  auslagert, ist dann auch das  Overlay  des  DPMI-
    Servers  auf  die Platte ausgelagert worden. Die  Folgen  sind
    absehbar.  Betroffen ist hiervon schlimmstenfalls PKZIP.  Wenn
    es   Probleme   gibt,  sollten  Sie  eine  VCPI   Schittstelle
    aktivieren.

5)  In  der DOS-Box von OS/2 werden die noch eingelegten Disketten
    nicht   automatisch  vom  System  erkannt.  Sie   mssen   die
    Disketten  vor dem Zugriff zunchst aus dem Laufwerk entfernen
    und anschlieend wieder einlegen.

6)  In  sehr seltenen Fllen verklemmt sich unter OS/2 und Windows
    der  interne Scheduler von DM. In diesem Fall mssen  Sie  das
    Programm  ber  das Betribessystem beenden.  Trotz  intensiver
    Suche,  habe  ich  den  Fehler bis  heute  nicht  lokalisieren
    knnen.



Entwicklungswerkzeuge
---------------------
Hardware  :    diverse 386er und 486er Boards
Software  :    MS-DOS 6.22
               OS/2 Warp 3/4
               TopSpeed Modula-2 Compiler     Ver. 3.10
               TopSpeed TechKit
               TopSpeed Assembler
               TopSpeed DOS Extender ToolKit
               TopSpeed XVID Debugger

Programm-Paket
--------------
Das Archiv sollte die folgenden Dateien enthalten :

DM.EXE       der DiskMaster (286 und hher)
DM_COMP.DLL  Kompression-DLL fr DM (DOS & OS/2)
DM_USER.DLL  Demo-DLL fr DM (DOS &OS/2)
DM_COMP.DEF  Definitions Datei fr das Kompressions-Modul
DM_COMP.PR   Project Datei dazu
DM_USER.DEF  Definitions Datei fr eine User - DLL
DM_USER.MOD  Source - Code fr eine einfache Verschlsselung
DM_USER.PR   Project Datei dazu
DM_BIOS.SYS  ein  residenter Treiber fr die Sonderformate (Public
             Domain - PD, nur DOS)
DM_BIOS.COM  der Treiber als COM-Datei (PD, nur DOS)
DM.PIF       PIF-Datei fr Windows 3.1
DM.ICO       und ein Icon dazu
DM.RED       Redirection-File zur Pfadangabe
DM.TXT       diese Dokumentation
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             FREEWARE).  Neben  der normalen  Bedienung  ber  die
             Tastatur  ist  jetzt  auch eine  Bedienung  ber  die
             Maustasten mglich :
             - linke Taste  : rauf
             - rechte Taste : runter
             - beide Tasten : ESC
FILE_ID.DIZ  Kurzbeschreibung



Sonstiges
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Mein  besonderer Dank gilt Herrn Michael Feldmann,  der  sich  als
unermdlicher Beta-Tester zur Verfgung gestellt hat.  Ohne  seine
Untersttzung wren viele Bugs unentdeckt geblieben.

Ich  bin  fr  Tips,  Anregungen  und  konstruktive  Kritik  immer
empfnglich.  Insbesondere wre Ich Ihnen sehr dankbar,  wenn  Sie
mir  im  Falle  einer  Fehlfunktion des  Programms  einen  genauen
schriftlichen    Fehlerbericht   zukommen    lieen,    aus    dem
nachvollziehbar hervorgeht, unter welchen Betriebsbedingungen (Art
des  Rechners, installierte residente Programme, Windows usw.) und
bei  welcher Operation der Fehler aufgetreten ist. Ich werde  mich
bemhen, den Fehler schnellstens zu beseitigen.

brigens kann das Programm im Fehlerfall zwei Textdateien auf  das
aktuelle Laufwerk schreiben :

XTRACE.TXT    fr  den  Fall, da im Protected Mode  irgend  etwas
              schiefgelaufen  ist  (z.B.  ein  Schreibversuch  des
              Prozessors in einem Code-Segment) oder
ERRORINF.$$$  fr  den  Fall, da die RunTime-Library  den  Fehler
              vorher noch mitbekommen hat.

Ich  hoffe  Sie  werden keine der Dateien je zu Gesicht  bekommen,
aber  man  wei ja nie. Falls wider Erwarten dennoch  eine  solche
Datei  erzeugt  wird,  wre  ich fr einen  Ausdruck  der  Dateien
dankbar,  da  ich  damit  u.U. die Ursache des  Fehlers  schneller
ergrnden kann.


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LHA ist ein Archivierungs-Programm von Haruyasu Yoshizaki
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alle anderen Namen gehren ihren jeweiligen Eigentmern und werden
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Und nun viel Spa mit DiskMaster!

Peter Engels, im August 1997.
